Kitty Kammer demonstriert eine Massagetechnik in ihrem Massagesalon Kitty's Thai Massage in Stuttgart.

Ein wenig mehr als Wellness

Wellness oder Therapie?

Die klassische Wellnessmassage in der Physiotherapie zielt darauf, Verspannungen in Muskulatur und Faszien zu behandeln. Das ist eine Therapie.

Die thailändische Massage verfolgt einen anderen Ansatz: Es geht dabei vordergründig darum, die Mobilität zu verbessern und Körper und Geist zurück ins Gleichgewicht zu führen. Dafür werden Dehn- und Streckübungen eingesetzt, was so die Beweglichkeit und Elastizität fördert. Auch dies ist eine Therapie

Mit Hilfe der Gelenkrotation lässt sich die Produktion von Synovialflüssigkeit, also Gelenkschmiere, anregen. „Gleichzeitig wird die Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff verbessert, weil die Blutzirkulation angeregt wird“, erklärt Kitty Kammer. Viele Klienten suchen sie auf, weil sie Schmerzen in den Knien oder im Rücken haben.

Die lindernde Wirkung ist wissenschaftlich belegt.

Durch die Thaimassage lassen sich die Energiepunkte des Körpers aktivieren. In der Vorstellung der Thai-Tradition kann die Energie durch Dehnen, Strecken und Druckpunktmassage wieder uneingeschränkt fließen. Auf diese Weise lockern sich Blockaden im Körper, die einem ungehinderten Energiefluss entgegenstehen. Wissenschaftlich ist gleichsam bestätigt, dass sich durch Thaimassage Muskelverspannungen lösen und Schmerzen lindern lassen. Zudem gehört der Abbau von Stresshormonen im Blutkreislauf zu den positiven Effekten. „Zusätzlich kann die traditionelle thailändische Massage eine Kräftigung der inneren Organe erzielen“, betont die Massage Expertin Kitty Kammer. Sie verweist auf die in der Massage integrierten Yogaposition, die den Stoffwechsel anregen und die Körperhaltung verbessern können.

Bei welchen Beschwerden lässt sich die Thai Massage anwenden?

Tiefe Entspannung und Regeneration für den Körper. Während der Dehnpositionen verbraucht die Muskulatur Sauerstoff und der Mensch atmet tiefer. Druckmassagen und Atmung laufen im Idealfall im Gleichklang. Der menschliche Organismus schaltet auf Ruhe und Loslassen. Die Lehre der Thai Massage vertritt die Auffassung, dass sich durch Druck auf sogenannte Marmapunkte und Energielinien eine Linderung bestimmter Leiden erreichen lässt.

Dazu gehören:

  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Tinnitus
  • Husten
  • Knieschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Schock
  • Rückenschmerzen
  • Schwindel

Der TIPP von Kitty

Kitty Kammer rät ihren Klienten dazu, bei bestimmten Vorerkrankungen mit dem behandelnden Arzt zu klären, ob eine Thai Massage eine geeignete Therapieergänzung darstellt.

Denn es gibt medizinische Ausschlussgründe wie akute Verletzungen der Knochen, Schädigungen der Sehnen und der Muskulatur ebenso wie offene Verletzungen und Wunden.

Rheumatische Erkrankungen mit Entzündungen, Venenleiden und Herzerkrankungen sind außerdem ein Grund, vorher ärztlich Rücksprache zu halten. Wer akute Infekte mit Fieber, ansteckende Erkrankungen, Osteoporose oder Probleme mit dem Kreislauf- und dem Blutdruck hat, braucht gleichsam eine ärztliche Beratung.

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